Pfersbach liegt in Württemberg auf einem Höhenrücken am Rande des Ostalbkreises nördlich der Stadt Schwäbisch Gmünd, mit einer schönen Aussicht auf die schwäbische Alb. Wir zählen ca. 270 Einwohner und sind ein Teilort der Gemeinde Mutlangen.

Gründungsjahr: 1963

Anzahl Mitglieder (Stand 2017): 266

Aktive Spieler Stammkapelle: 63

Altersdurchschnitt: 35 Jahre

Repertoire: Polka, Märsche, Walzer und Stimmungsmusik bis hin zu konzertanter Blasmusik.


Der Musikverein Pfersbach  und seine Geschichte...

>>> 1926-1962

Gründung Mandolinenclub in Pfersbach 1926

Herbst 1962 beschlossen die Einwohner von Pfersbach bei einer Versammlung, eine Blaskapelle zu gründen.

 

>>> 1963

Gründungsgremium traf sich schließlich am 26. Januar 1963 im Gasthaus Rössle.

Aktive Gründungsmitgliedern: Rolf Bauer (Trompete), Alfred Elser sen. (Bass und erster Vorstand) , Franz Girsch (Es-Horn), Hubert Hieber (Posaune), Willi Hieber (Trompete), Werner Kreutzer (Trompete), Josef Maihöfer (Es-Horn), Kurt Waibel (Tenorhorn) und Manfred Waibel (Posaune).

„Mit 10 Mann – fing alles an!"

 

>>> 1964

Franz Lackner übernahm nach dem plötzlichen Tod von Bruno Emer im April 1964 die Leitung der Musiker. Aus beruflichen Gründen reichte Franz Lackner das Amt des Dirigenten noch im selben Jahr an Robert Maier aus Zimmerbach weiter.

 

>>> 1965

Mit der Ausbildung von Jugendlichen wurde im Jahr 1965 begonnen.

 

>>>1966

1966 trat der Musikverein Pfersbach dem deutschen Volksmusikerbund bei.

 

>>> 1967

Karl Leonhard aus Schwäbisch Gmünd konnte 1967 als neuer Dirigent sowie als Ausbilder der Jungmusiker begrüßt werden.

Der Musikverein Pfersbach nahm nach vier Jahren gemeinsamen Musizierens am 23. Bezirksmusikfest in Mutlangen teil.

 

>>> 1971

Auch in den folgenden Jahren wurde regelmäßig an Wertungsspielen teilgenommen. So auch im Jahre 1971, wo unter Leitung von Karl Leonhard in Welzheim der 1. Rang in der Unterstufe erreicht wurde. Noch im gleichen Jahr übernahm Adolf Trugenberger die musikalische Leitung des Musikvereins

 

>>> 1972

Franz Apeltauer wurde im Jahr darauf zum Ersatzdirigenten ernannt.

Im Gegensatz zu heute war die Abrechnung des Gartenfestes 1972 in nur einer (!) Stunde erledigt.

An Weihnachten 1972 hatten die Jungmusiker ihren ersten öffentlichen Auftritt.

 

>>> 1975

Bei der Hauptversammlung 1975 stellte Alfred Elser sen. das Amt des ersten Vorstandes zur Verfügung. Bei der anschließenden Wahl wurde Kurt Waibel zum neuen ersten Vorstand bestimmt.

 

>>> 1976

Beim 2. Ostalb-Kreisverbands-Jugendtreffen im Jahr 1976 in Mutlangen nahmen die Jungmusiker des Musikvereins Pfersbach am Kritikspiel teil.

 

>>> 1977

Alois Hieber erhielt 1977 die Urkunde als Ehrenausschussmitglied für seine langjährige Tätigkeit für den Musikverein Pfersbach.

Im selben Jahr nahm der Musikverein in Oberkochen am Wertungsspiel teil und erreichte dort bei seiner ersten Teilnahme in der Mittelstufe den 1. Rang.

 

>>> 1978

Die traditionellen Theateraufführungen nahmen 1978 mit „Uff Spitz ond Knopf" ihren Anfang.

 

>>> 1979

Im Jahre 1979 löste Stefan Schurr Kurt Waibel als ersten Vorsitzenden ab.

 

>>> 1980

Als Ergänzung zur Uniform wurden 1980 Westen gekauft. Um das Gesamtbild beim Auftritt zu verbessern, schaffte sich der Musikverein Pfersbach außerdem Notenpult-Gehänge an. Diese kamen gleich im Ausland zum Einsatz, als der Musikverein Pfersbach die erste Fahrt in die Schweiz antrat. Dort fand der erste Besuch bei der Musikgesellschaft Wengi zu deren 110-jährigen Jubiläum statt. Bis heute bestehen der Kontakt und die Freundschaft mit den Musikern aus Wengi.

 

>>>1982

Die neuen Jungmusiker spielten im Februar 1982 ein kleines Jugendkonzert für ihre Eltern.

 

>>> 1983

Stefan Schurr gab 1983 das Amt des ersten Vorstandes an Paul Schurr weiter.

 

>>> 1984

Schon im Jahre 1984 wurden die neuen Jungmusiker in die Stammkapelle eingegliedert und erhöhten die Zahl der aktiven Musiker auf 41. Insgesamt hatte der Musikverein zu dieser Zeit 118 Mitglieder.

 

>>> 1986

Da in den vergangenen Jahren viele neue Musiker zur Stammkapelle hinzugekommen waren, kam die Idee zum Kauf einer neuen Uniform auf. Im Jahr 1986 wurde schließlich die Uniform mit grauer Jacke und roter Weste angeschafft.

 

>>> 1987

1987 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister: der offizielle Name lautete nun „Musikverein Pfersbach e.V.".

 

>>> 1988

Im Jubiläumsjahr 1988 bestand der Musikverein aus 132 Mitgliedern, davon spielten 33 aktive Musiker in der Stammkapelle und acht Jungmusiker waren in Ausbildung. Alfred Elser sen. wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

In diesem Jahr wurde Albert Hieber zum Ersatzdirigenten benannt und Adolf Trugenberger wurde im Oktober nach 17-jähriger Tätigkeit als Dirigent verabschiedet. So wurde Albert Hieber in seinem Amt als Ersatzdirigent gleich gefordert, da er die Kapelle übergangsweise bis zum Ende des Jahres leitete.

 

>>> 1989

Im Januar 1989 konnte Harald Praher aus Plüderhausen als neuer Dirigent begrüßt werden.

 

>>>1990

Franz Apeltauer übernahm kommissarisch das Amt des ersten Vorstandes im Jahr 1990.

Am 24.05.1990 wurde zusätzlich zum traditionellen Gartenfest das erste Vatertagsfest veranstaltet.

Beim Wertungsspiel des 3. Landesmusikfestes in Aalen erreichte der Musikverein Pfersbach einen ersten Rang mit Auszeichnung.

Im gleichen Jahr wurde eine Gesangsanlage angeschafft, um die Auftritte abwechslungsreicher gestalten zu können.

 

>>> 1991

Alfred Elser jun. wurde bei der Generalversammlung 1991 zum ersten Vorstand des Musikvereins Pfersbach gewählt.

 

>>> 1992

Um das Gesamtbild der Kapelle zu vervollständigen, wurden im Jahr 1992 Dirndl für die Frauen angeschafft. Rückblickend hatte sich der Kauf der Musikanlage sehr bewährt, da der Musikverein auch durch sie wesentliche musikalische Fortschritte erzielt hatte.

Im Oktober unternahmen die Jungmusiker einen Ausflug ins Montafon.

 

>>> 1993

Highlight war die Teilnahme am „Prager Winter" in Brünn und Prag.  Wertungsspiel und Massenchor und erspielten sich bei eisigen Temperaturen einen bronzenen Rang

Im März nahm der Musikverein Pfersbach am Blasmusiktreffen in Alfdorf teil und wurde vom Publikum als Siegerkapelle gewählt.

Die Pfersbacher Kapelle wurde von der Dorfgemeinschaft renoviert. 

Im September fand anlässlich des 700-jährigen Jubiläums der Gemeinde Mutlangen ein gemeinsames Konzert mit dem Musikverein Mutlangen statt. Da in diesem Jahr der Musikverein Pfersbach sein 30-jähriges Bestehen feierte, wurden Rolf Bauer, Kurt Waibel und Franz Apeltauer zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

>>> 1995

Da im Jahr 1995 einige Jugendliche die Ausbildung begannen, wurde erstmals eine offizielle Jugendkapelle gegründet, die vom Blechbläserausbilder Wolfgang Pfeil geleitet wurde.

 

>>> 1996

Beim Blasmusiktreffen in Spraitbach erspielte sich der Musikverein Pfersbach 1996 den zweiten Platz mit dem Titel „Abba Gold".

 

>>> 1997

Im Juni 1997 nahm die Jugendkapelle am Wertungsspiel in Spraitbach teil und erspielte sich die Note sehr gut bis gut.

 

>>> 1998

Mai 1998 fand das erste Frühlingsfest statt. Es wurde am Donnerstag, Samstag und Sonntag abgehalten, da das Vatertagsfest und das im Sommer stattfindende Gartenfest zusammengelegt wurden.

 

Musikverein besuchte das Landesmusikfest in Ehingen und erreichte beim Wertungsspiel in der Mittelstufe die Note „sehr gut". 

In diesem Jahr veranstaltete der Musikverein Pfersbach das Blasmusiktreffen in Mutlangen.

 

>>> 2001

2001 ging die erste Homepage online

Im Oktober hatte der Musikverein Pfersbach die Jugendkapellen aus Durlangen, Mutlangen, Ruppertshofen, Spraitbach und Zimmerbach zum Jugendkapellentreffen nach Mutlangen eingeladen.

 

>>> 2003

Im Jubiläumsjahr bestand der Musikverein aus 207 Mitgliedern, davon waren 57 aktive Musiker in der Stammkapelle und 33 Jungmusiker in Ausbildung.

Ein Highlight an den Jubiläumsfesttagen war natürlich der Auftritt der bekannten Klostertaler.

Wolfgang Pfeil übergab die Leitung der Jugendkapelle an Albert Hieber.

 

>>> 2004

Um eine gute Basis für die spätere Jugendausbildung zu schaffen, wurden 2004 die musikalische Früherziehung und die Blockflötenausbildung durch Ingrid Harrasser eingeführt.

Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Musikvereins Ruppertshofen fand das diesjährige Blasmusiktreffen statt, bei dem der Musikverein Pfersbach mit „Abba revival" auf den 2. Platz gewählt wurde.

 

>>> 2005

Ab März 2005 war das restliche Jahr geprägt durch den plötzlichen Tod des langjährigen Dirigenten Harald Praher.

 

>>> 2007

Durch die Fertigstellung des Dorfhauses standen dem Musikverein Pfersbach nun endlich die Räumlichkeiten zur Verfügung, um für seine Mitglieder erstmals eine Weihnachtsfeier auszurichten.

 

>>> 2009

Alfred Elser jun., der seit 1991 erster Vorstand des Musikvereins war, stellte 2009 sein Amt zur Wahl. In der Generalversammlung wurde Bernd Hauber zu seinem Nachfolger gewählt.

Erstmals führte der Musikverein Pfersbach eine Schrottsammlung in Pfersbach, Mutlangen und Adelstetten durch.

 

>>> 2010

Im Herbst 2010 beendete Uwe Brandt seine Dirigententätigkeit beim Musikverein Pfersbach. Vorübergehend wurde die Kapelle von Albert Hieber geleitet.

 

>>> 2011

Im Januar 2011 konnte Thomas Hammel als neuer Dirigent begrüßt werden.

Das diesjährige Highlight war das Abschiedskonzert der Blaskapelle Makos, das der Musikverein Pfersbach im Mutlanger Forum ausrichtete. Es waren zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland zu Besuch, die mit der Kapelle einen grandiosen Abend erlebten.

 

>>> 2012

Mit neu gebauten Kulissen begann 2012 eine neue Ära für die Theaterspieler. Das Stück „Hüttenzauber und andere Geheimnisse" lockte viele Besucher in das Mutlanger Forum.

 

>>> 2013

50-jähriges Vereinsjubiläum

 

>>> 2015

Führungsstruktur des Vereins wurde durch eine Satzungsanpassung geändert. Seit 2015 besteht die Vereinsführung laut Satzung durch "bis zu drei gleichberechtigten Voristzenden".

Wertungsspiel des Kreisverband Rems-Murr in der Schwabenlandhalle in Fellbach mit Ergebnis "sehr Gutes Ergebnis".

Albert Hieber wird zum Ehrendirigent  ernannt.

Download
Chronik Musikverein Pfersbach als Download
Hier könnt Ihr unsere gesamte Chronik mit Originalfotos herunterladen.
Chronik MVP_20171228.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB